Veröffentlichungen

Ganz schnell: ein gutes Neues Jahr allen Katzenfreunden!

Neben meinem eigenen Katzenkalender haben es zwei Fotos in den Kalender der Vivaristischen Vereinigung geschafft! Die Pantherschildkröten und den Webervogel habe ich -natürlich- in Südafrika geknipst.

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Das Thema ist „Wildlife“, die Tiere sind also alle im Freiland fotografiert worden!
Zu bestellen gegen 5 EUR Spende bei gs@viveweb.de

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Anfang Oktober habe ich mit meiner Freundin Sabine und einer weiteren „Katzenfrau“ die Katzenforscherin Mircea Pfleiderer im Allgäu besucht. Mircea hatte Servalkater Neels handaufziehen müssen – und der kleine Kerl durfte in Deutschland „übersommern“. 😉
Ein paar Fotos vom „kleinen Neels“ gibt es auf Facebook.

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BAG Kleinsäuger

In diesem Heft bin ich mit ein einem Artikel über die Schwarzfußkatze vertreten!
Das Heft kann bestellt werden beim Schüling-Verlag. Katzenfreunde bestellen gleich noch die Ausgabe 1/2014 dazu – mit einem Artikel über die Europäische Wildkatze!

WildCatz-Kalender 2015

Auch für das kommende Jahr gibt es wieder einen Kalender mit Afrikas schönen Samtpfoten!

Hier könnt ihr euch einen „Trailer“ ansehen:
Katzenkalender

Afrikas sch̦ne Katzen begleiten durch das Jahr. РAfrican beauties attend the year!

DIN A3, € 24,90 + Versand/shipping
DIN A4, € 16,90 + Versand/shipping
Zu bestellen unter / order at cheetah@wildcatz.de

Je 50 Cent pro verkauftem Kalender gehen
an das „Spotted Cats Conservation“-Projekt (www.wildcatsworld.org) und
an die Aktion
„Rettet das Nashorn“ (http://www.rettet-das-nashorn.com) in Südafrika!

Übrigens muss kein Kelander im Januar beginnen!. Sowohl den Kalender 2014 als auch diesen könnt Ihr mit jedem gewünschten Monat starten lassen, beispielsweise als Geburtstagsgeschenk

"Arbeitsplatz Zoo"…

… ist das Magazin des Berufsverbandes Deutscher Zootierpfleger e.V.

In der aktuellen Ausgabe 1/2014 berichte ich über Volunteering als „etwas“ andere Urlaubsmöglichkeit und über die Tierbeschäftigungskonferenz in Südafrika.

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Das Magazin ist im Schüling-Verlag erschienen, wo man es auch bestellen kann!

Neues aus Afrika…

… gibt es derzeit nicht viel… B)

„Jaco II“ hat leider die Daniell Farm verlassen und arbeitet nun im Western Cape in einem ganz neuen Gebiet: dem Metallbau.
Es ist nicht ungewöhnlich in Südafrika, das Berufsfeld zu wechseln. Da es kein „duales Ausbildungssystem“ wie bei uns gibt, sind die meisten Jobs sowieso Anlerntätigkeiten. So fällt es leichter, etwas Neues auszuprobieren. Und Arbeitgeber achten weniger auf den Abschluss, sondern auf Fleiß und Engagement des Arbeitnehmers.

Das deutsche Tiermagazin „Ein Herz für Tiere“ hat in seiner April-Ausgabe einen Bericht über Mircea und ihre Forschungsstation veröffentlicht. Beim Ansehen war ich sofort „zurück“ in der Karoo, sah Haus und Gelände vor mir und erinnerte mich an die lieben und gastfreundlichen Menschen und natürlich die wunderbaren Katzen…

Mircea1Dr. Pfleiderer 1

Mircea2Dr. Pfleiderer 2

Löwen schützen!

Am 15.03.2014 ist wieder „Global March for Lions“. Auch in Frankfurt kann man für die Löwen auf die Straßen gehen!
http://www.cannedlion.org/ Die Demos werden über Facebook organisiert: Global March for Lions Frankfurt und Global March for Lions weltweit
Wer nicht am Gesichtsbuch teilnimmt: in Frankfurt ab 11 Uhr auf dem Börsenplatz!

Hintergrund ist das „canned hunting“ (Gatterjagd), eine besonders widerwärtige Form der Trophäenjagd.

In Südafrika gibt es eine üble Wertschöpfungskette mit Löwen. Da sie sich auch unter widrigsten Bedingungen ziemlich problemlos fortpflanzen, werden sie in Massen gezüchtet. Dann nimmt man sie mit ca. 10 Tagen ihren Müttern weg, um sie handaufzuziehen. Die süßen Kätzchen werden dann vermarktet, in dem Touristen Geld dafür bezahlen, sie knuddeln zu dürfen. Werden sie dazu zu groß, kann man sie noch für „lion walks“ benutzen. Werden sie auch dafür zu groß, werden sie an Jagdfarmen verkauft. :##
Ãœbrigens züchtet man gezielt Hybride, damit die Jungs eine schöne schwarze Mähne auf hellem Grund bekommen… Weil die meisten weltweiten Jagdgäste (zunehmend Russen, Araber und Asiaten – aber natürlich auch Amerikaner und Europäer) ungeübt in Großwild und gefährlichen Tieren sind, verkauft man ihnen ein „Komplettpaket“ mit garantiertem Abschuss und schöner Trophäe. Diese Löwen sind ja Menschen gewöhnt und laufen daher nicht weg und wehren sich nicht. Im Zweifel werden sie noch satt gefüttert oder medikamentös ruhig gestellt. :no:
Dieses Praxis des Jagdtourismus heißt „canned hunting“ oder auf Deutsch Gatterjagd und ist eigentlich illegal. Aber es schert sich niemand darum, da die Jagdfarmer ja Steuern bezahlen und die Gäste stolz mit ihren Trophäen posieren…
Ãœberzählige Löwen werden in private Menagerien bzw. als Haustier in den arabischen Raum oder als „Medizinprodukt“ in den asiatischen Raum verkauft (da man Löwenknochen und -penisse nur durch genetische Untersuchung von Tigern unterscheiden kann).
Dass man auch ohne Trophäenjagd leben kann, zeigen Kenia und Botswana, die die Trophäenjagd auf Großkatzen komplett verboten haben. Lebende Tiere bringen eben auch Geld rein, zumal man sie vielen Menschen zeigen kann! Wenn Südafrika zumindest gegen die illegalen Jagdformen mehr durchgreifen würde, wäre schon viel für die Tiere erreicht. Wenn sich die Züchterei nicht mehr lohnt, besinnt man sich hoffentlich mehr auf den Schutz der gefährdeten Arten.

Unsere Löwenjungs im Daniell Cheetah Project erzählen nämlich genau diese Geschichte, weil sie vor dem Verkauf auf eine Jagdfarm gerettet werden konnten und jetzt als „Botschafter gegen das canned hunting“ unseren Besuchern das ganze widerliche Geschäft nahebringen.

Wenn nämlich nicht mehr soviel Touristen und volunteers Löwenbabies knuddeln wollen und dafür Geld bezahlen, wird sich dieser große Anteil an der Wertschöpfungskette nicht mehr lohnen. Und dann „lohnt“ sich hoffentlich auch die jahrelange Aufzucht für die Trophäenjäger nicht mehr wirklich, denn auch deren Geldbeutel sind endlich.

Deswegen muss auch als Volunteer aufpassen, wo man hilft. Es gibt durchaus Projekte, die nicht nur an Touristen, sondern auch an den Freiwilligen verdienen, die sich um die „süßen Handaufzuchten“ kümmern – und die die Tiere an die Jagdindustrie verkaufen… 😥

Rückblick…

Marion Holmes hat einen Jahresrückblick veröffentlicht, der auch „Karoo Cat Research“-Aktivitäten umfasst, das ich in 2012 besucht habe.
Hier der Link: Cat Conservation Trust

Die meisten der im Jahresbericht genannten Katzen kenne ich persönlich! Auch Arno habe ich noch kennen gelernt, der im Dezember 2012 noch einmal Nachwuchs zeugen konnte, bevor er leider wegen Bandscheibenvorfall und daraus resultierender Lähmung eingeschläfert werden musste. Arno lebt in seinen Kindern weiter!

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Das neue Jahr…

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„Baie geluk“ sagt man auf Afrikaans, wenn man „Alles Gute/Viel Glück“ wünscht. Das wünsche ich euch auch, und dass eure Wünsche in Erfüllung gehen!

Leider kamen aus Südafrika zum Jahresende nicht so gute Nachrichten.
Zunächst freuten wir uns alle, denn Beauty war tragend, vermutlich von Footy (der im November verstorbene Schwarzfußkater)! Das süße Geheimnis kam heraus, da sie im Zuge der FeLV-Infektion von Footy ebenfalls untersucht wurde. Der Tierarzt stellte bei der Ultraschalluntersuchung 3 Föten fest.
In der Nacht von 29. auf 30.11. hat Beauty zwei Welpen zur Welt gebracht. Da die Geburt wohl schwer und schmerzhaft war, und eins der Kitten tot geboren wurde, hat sich Beauty leider auch um das überlebende nicht gekümmert. Gerade bei erstgebärenden Katzen kann so etwas vorkommen, weil sie noch nie eine Geburt erlebt haben und so mit den ganzen „Umständen“ nicht umzugehen wissen.
Weil sie das Kleine nicht gesäugt hat, musste es in menschliche Obhut. Damit es aber eine größere Chance hat, wurde eine Amme gesucht und tatsächlich gefunden! Eine Hauskatze nahm sich des kleinen Schwarzfüßchens an!

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Leider hat das winzige Kätzchen trotzdem nicht überlebt, und es ist am selben Tag wie Nelson Mandela gestorben.
Weil der kleine Bub nicht „anonym“ über die Regenbogenbrücke gehen sollte, hat er den Namen „Madiba“ bekommen.

Babette de Jonge vom Spotted Cat Conservation schrieb dazu:
„Little Madiba, R.I.P.
In 24 hours the world lost 2 fighters: a great human being, Nelson Mandela („Madiba“) but also our tiny little black-footed cat kitten. The surrogate (domestic) mothercat did an excellent job and the first days the weight increased but sadly the last 2 days he got it bad and stopped drinking. Beauty gave birth to this kitten, a male, and to a second still born. She sadly didn’t take care of the kitten the first day, as she was still in labour. That’s why we decided to give it a go with the domestic mothercat, a much better option than bottlefeeding. The bond between two got closer, and also when the little one wasn’t feeling well the mothercat licked him and gave him comfort. This afternoon he passed away, but we didn’t want our firstborn to die without a name, so we thought Madiba was the perfect name for our little fighter, to honour him and also the icon Madiba. May they both rest in peace and find the road to freedom….forever!!!!!!“

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Ein großer Mann ist gestorben! Er hat die Menschen in Südafrika geeint, auch nach seiner Präsidentschaft war er immer ein Vorbild für das friedliche Zusammenleben von Schwarz und Weiß. Kann er auch nach seinem Tode dieser so tief zerrissenen Nation Halt geben?

“ I have walked that long road to freedom. I have tried not to falter; I have made missteps along the way. But I have discovered the secret that after climbing a great hill, one only finds that there are many more hills to climb. I have taken… a moment here to rest, to steal a view of the glorious vista that surrounds me, to look back on the distance I have come. But I can only rest for a moment, for with freedom come responsibilities, and I dare not linger, for my long walk is not ended! “
– Nelson Mandela –

„Mandela-Spezial“ im Südafrika-Blog