Blog-Umzug

Leider muss wildcatz.blog.de umziehen, da blog.de seine Dienste einstellt.

Also geht es nun in WordPress weiter mit den Geschichten aus Afrika und mit den wilden Katzen … 😉

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Veröffentlichungen

Ganz schnell: ein gutes Neues Jahr allen Katzenfreunden!

Neben meinem eigenen Katzenkalender haben es zwei Fotos in den Kalender der Vivaristischen Vereinigung geschafft! Die Pantherschildkröten und den Webervogel habe ich -natürlich- in Südafrika geknipst.

DSCN7493

Das Thema ist „Wildlife“, die Tiere sind also alle im Freiland fotografiert worden!
Zu bestellen gegen 5 EUR Spende bei gs@viveweb.de

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Anfang Oktober habe ich mit meiner Freundin Sabine und einer weiteren „Katzenfrau“ die Katzenforscherin Mircea Pfleiderer im Allgäu besucht. Mircea hatte Servalkater Neels handaufziehen müssen – und der kleine Kerl durfte in Deutschland „übersommern“. 😉
Ein paar Fotos vom „kleinen Neels“ gibt es auf Facebook.

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BAG Kleinsäuger

In diesem Heft bin ich mit ein einem Artikel über die Schwarzfußkatze vertreten!
Das Heft kann bestellt werden beim Schüling-Verlag. Katzenfreunde bestellen gleich noch die Ausgabe 1/2014 dazu – mit einem Artikel über die Europäische Wildkatze!

WildCatz-Kalender 2015

Auch für das kommende Jahr gibt es wieder einen Kalender mit Afrikas schönen Samtpfoten!

Hier könnt ihr euch einen „Trailer“ ansehen:
Katzenkalender

Afrikas sch̦ne Katzen begleiten durch das Jahr. РAfrican beauties attend the year!

DIN A3, € 24,90 + Versand/shipping
DIN A4, € 16,90 + Versand/shipping
Zu bestellen unter / order at cheetah@wildcatz.de

Je 50 Cent pro verkauftem Kalender gehen
an das „Spotted Cats Conservation“-Projekt (www.wildcatsworld.org) und
an die Aktion
„Rettet das Nashorn“ (http://www.rettet-das-nashorn.com) in Südafrika!

Übrigens muss kein Kelander im Januar beginnen!. Sowohl den Kalender 2014 als auch diesen könnt Ihr mit jedem gewünschten Monat starten lassen, beispielsweise als Geburtstagsgeschenk

"Arbeitsplatz Zoo"…

… ist das Magazin des Berufsverbandes Deutscher Zootierpfleger e.V.

In der aktuellen Ausgabe 1/2014 berichte ich über Volunteering als „etwas“ andere Urlaubsmöglichkeit und über die Tierbeschäftigungskonferenz in Südafrika.

APZ2014-1a

Das Magazin ist im Schüling-Verlag erschienen, wo man es auch bestellen kann!

Neues aus Afrika…

… gibt es derzeit nicht viel… B)

„Jaco II“ hat leider die Daniell Farm verlassen und arbeitet nun im Western Cape in einem ganz neuen Gebiet: dem Metallbau.
Es ist nicht ungewöhnlich in Südafrika, das Berufsfeld zu wechseln. Da es kein „duales Ausbildungssystem“ wie bei uns gibt, sind die meisten Jobs sowieso Anlerntätigkeiten. So fällt es leichter, etwas Neues auszuprobieren. Und Arbeitgeber achten weniger auf den Abschluss, sondern auf Fleiß und Engagement des Arbeitnehmers.

Das deutsche Tiermagazin „Ein Herz für Tiere“ hat in seiner April-Ausgabe einen Bericht über Mircea und ihre Forschungsstation veröffentlicht. Beim Ansehen war ich sofort „zurück“ in der Karoo, sah Haus und Gelände vor mir und erinnerte mich an die lieben und gastfreundlichen Menschen und natürlich die wunderbaren Katzen…

Mircea1Dr. Pfleiderer 1

Mircea2Dr. Pfleiderer 2

Löwen schützen!

Am 15.03.2014 ist wieder „Global March for Lions“. Auch in Frankfurt kann man für die Löwen auf die Straßen gehen!
http://www.cannedlion.org/ Die Demos werden über Facebook organisiert: Global March for Lions Frankfurt und Global March for Lions weltweit
Wer nicht am Gesichtsbuch teilnimmt: in Frankfurt ab 11 Uhr auf dem Börsenplatz!

Hintergrund ist das „canned hunting“ (Gatterjagd), eine besonders widerwärtige Form der Trophäenjagd.

In Südafrika gibt es eine üble Wertschöpfungskette mit Löwen. Da sie sich auch unter widrigsten Bedingungen ziemlich problemlos fortpflanzen, werden sie in Massen gezüchtet. Dann nimmt man sie mit ca. 10 Tagen ihren Müttern weg, um sie handaufzuziehen. Die süßen Kätzchen werden dann vermarktet, in dem Touristen Geld dafür bezahlen, sie knuddeln zu dürfen. Werden sie dazu zu groß, kann man sie noch für „lion walks“ benutzen. Werden sie auch dafür zu groß, werden sie an Jagdfarmen verkauft. :##
Ãœbrigens züchtet man gezielt Hybride, damit die Jungs eine schöne schwarze Mähne auf hellem Grund bekommen… Weil die meisten weltweiten Jagdgäste (zunehmend Russen, Araber und Asiaten – aber natürlich auch Amerikaner und Europäer) ungeübt in Großwild und gefährlichen Tieren sind, verkauft man ihnen ein „Komplettpaket“ mit garantiertem Abschuss und schöner Trophäe. Diese Löwen sind ja Menschen gewöhnt und laufen daher nicht weg und wehren sich nicht. Im Zweifel werden sie noch satt gefüttert oder medikamentös ruhig gestellt. :no:
Dieses Praxis des Jagdtourismus heißt „canned hunting“ oder auf Deutsch Gatterjagd und ist eigentlich illegal. Aber es schert sich niemand darum, da die Jagdfarmer ja Steuern bezahlen und die Gäste stolz mit ihren Trophäen posieren…
Ãœberzählige Löwen werden in private Menagerien bzw. als Haustier in den arabischen Raum oder als „Medizinprodukt“ in den asiatischen Raum verkauft (da man Löwenknochen und -penisse nur durch genetische Untersuchung von Tigern unterscheiden kann).
Dass man auch ohne Trophäenjagd leben kann, zeigen Kenia und Botswana, die die Trophäenjagd auf Großkatzen komplett verboten haben. Lebende Tiere bringen eben auch Geld rein, zumal man sie vielen Menschen zeigen kann! Wenn Südafrika zumindest gegen die illegalen Jagdformen mehr durchgreifen würde, wäre schon viel für die Tiere erreicht. Wenn sich die Züchterei nicht mehr lohnt, besinnt man sich hoffentlich mehr auf den Schutz der gefährdeten Arten.

Unsere Löwenjungs im Daniell Cheetah Project erzählen nämlich genau diese Geschichte, weil sie vor dem Verkauf auf eine Jagdfarm gerettet werden konnten und jetzt als „Botschafter gegen das canned hunting“ unseren Besuchern das ganze widerliche Geschäft nahebringen.

Wenn nämlich nicht mehr soviel Touristen und volunteers Löwenbabies knuddeln wollen und dafür Geld bezahlen, wird sich dieser große Anteil an der Wertschöpfungskette nicht mehr lohnen. Und dann „lohnt“ sich hoffentlich auch die jahrelange Aufzucht für die Trophäenjäger nicht mehr wirklich, denn auch deren Geldbeutel sind endlich.

Deswegen muss auch als Volunteer aufpassen, wo man hilft. Es gibt durchaus Projekte, die nicht nur an Touristen, sondern auch an den Freiwilligen verdienen, die sich um die „süßen Handaufzuchten“ kümmern – und die die Tiere an die Jagdindustrie verkaufen… 😥