Footy ist gegangen…

Schwarzfußkater Footy trug das Feline Leukämievirus, wie leider viele dieser kleinen Katzen.
Nachdem er ein paar Tage nur schlecht bis gar nicht gefressen hat – was bei ihm SEHR ungewöhnlich war, gab es heute beim Tierarzt Gewissheit… und man hat ihn gehen lassen.

Footy ist gegangen

Footy war einst in eine Schlagfalle geraten. Sein linkes Vorderbein war so schwer verletzt, dass es amputiert werden musste. Aber auf drei Beinen hätte er in der Wildnis nicht überlebt, so lebte er im Spotted Cats Conservation Auch auf drei Pfötchen war Footy flink, und hat wie seine Artgenossen nachts viele Kilometer hinter sich gebracht, unterbrochen durch Beutezüge auf Insekten oder an der Futterklappe. Von allen dreien war er am zutraulichsten, hat man sich „zwinkernd“ zu ihm ins Gehege gesetzt, ließ er einen recht nahe an sich heran kommen. Gab‘ es Futter, kam er sofort angelaufen; zwar fauchend, aber die Gier war stärker. ;D

Es ist so traurig, der kleine Kerl war mir sehr ans Herz gewachsen. 😥
Auch wenn Footy sich an uns gewöhnt hatte, war er immer noch eine echte Schwarzfußkatze, also misstrauisch gegenüber diesen großen zweibeinigen Wesen. Ein großes tapferes Herz in einem kleinen Körper – so sind sie, diese hübschen, scheuen und interessanten Katzen.

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Lektionen – Teil I

Was man in Afrika lernt…
Mit wenig auskommen – Ballast abwerfen.
Was hatte ich schon dabei: ein paar Klamotten, ein Buch, eine Kamera, ein Netbook. Das reicht!
Hier in Deutschland ist meine Wohnung „voll“. Vor allem an Büchern! Dabei sehe ich kaum eine Chance, die alle (nochmal) zu lesen.
Aber auch sonst: brauche ich alles, was ich habe?
CDs, die ich doch nie höre; Kleidung, die ich nicht trage; Gegenstände, die nur Platz verschwenden…
An welchen Dingen hänge ich wirklich? Was ist wirklich wert, aufbewahrt zu werden?

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Übrigens wurde heute heute der zweite Teil meiner Wildkatzenkolumne veröffentlicht, diesmal über den Löwen:
http://2010sdafrika.wordpress.com/2013/11/07/wildkatzen-kolumne-2/